Karl Schönfeldinger sen. gründete bereits 1839 seine Kapelle, die schon damals über die örtlichen Grenzen hinaus bekannt war. Im Jahr 1913 übernahm sie sein Sohn Karl Schönfeldinger jun. Sie existierte in ihrer ursprünglichen Form bis in die 1960er-Jahre und war bekannt und stilprägend im örtlichen und regionalen burgenländischen Musikleben. Karl Schönfeldinger jun. gründete dann 1966 gemeinsam mit seinen Söhnen Gerhard und Herbert die Spielmusik Schönfeldinger, er leitete einige Jahre auch den Bernsteiner Gesangverein und trat als Sammler und Bearbeiter burgenländischer Volksmusik hervor. Karl Schönfeldinger hat über hundert Märsche, Walzer und Polkas hinterlassen, die heute als die authentische Musik der Hianzen gelten.